Cross Innovation Talk Gamification by KULTOBJEKT

Als „Third Place“ und „Point of Event“ braucht der Retail einen Werkzeugkoffer aus Spielen, Kultur, Events, Ideen und Strategien.
Das Baukastensystem, das bisherige Geschäftsmodelle auf den Kopf stellen könnte, beleuchtet der nächste Cross Innovation Talk im Februar 2018 kreativ und professionell.

Bei Lichte besehen sind sie ja längst unter uns: Das große Modehaus mit jährlich 200 kreativen Ereignissen und eigenem Event-Manager. Der coole Sneaker-Store, der wie ein Magnet die Sneakerheads aus hunderten Kilometer Entfernung zu sich ruft. Der pittoreske Concept-Store, der gern als Kulisse für Firmenpräsentationen und Filmaufnahmen gebucht wird. Der Stoffladen, der mit integriertem Café zum Treffpunkt der lokalen DIY-Szene wird. Der Schuhmarkt, in dem die Rabatthöhe von der Treffsicherheit des Kunden an einer kleinen Wurfbude mit Bällen auf Blechdosen abhängt. Und schließlich der Buchladen, dessen Autorenlesung seit jeher einen festen Termin im Kalender seiner Stammkunden einnimmt…

Der Konsument sucht nach Begegnung vor der Haustür – als Gegenprogramm zum einsamen Online-Shopping auf seinem Sofa zuhause. Das Socializing mit dem Einzelhandel zu verschmelzen, gilt als erfolgversprechendes stationäres Format mit Mehrwert für den Kunden.

In unserem nächsten Cross Innovation Talk diskutieren wir die Wertschöpfung, die am PoS durch Gamification, Eventisierung und Socializing generiert werden kann. Eine Expertenrunde diskutiert kreativ, konstruktiv und durchaus auch kontrovers. Mit dabei werden sein: Der Einzelhandel, Eventmanager, Netzwerker, Trendforscher, Retail-Spezialisten und ein Soziologe. Ansatzpunkte, die wir unter die Lupe nehmen werden:

  • Eine Handelsfläche als Treffpunkt für bestimmte Szenen und Communities zu begreifen, birgt Chancen für den Betreiber, bringt ihm aber auch erhöhte Verantwortung und neue Aufgabenbereiche ein.

Wie hoch ist der persönliche oder personelle Einsatz? Ist ein PoS mit Eventplattform doch nur ein Marketingtool für wirklich große Handelshäuser? Oder kann auch der unabhängige, inhabergeführte Einzelhändler mit handverlesenem Eventprogramm Wertschöpfung erzielen, die auf seinen USP einzahlt?

  • Wo kommt die Kreativität her? Sollen – oder müssen – Einzelhändler heute eine Zusatz-Ausbildung zum „Head of Zeremonienmaster“ absolvieren? Oder eine Planstelle für einen Event-Manager einrichten? Oder eine Veranstaltungs-Agentur engagieren?
  • Wie hoch ist der finanzielle Einsatz? Wie können realistische Erlösmodelle aufgebaut werden?
  • Wie kann ein Event zur direkten Verkaufsförderung eingesetzt werden?

Ist ein Link zwischen Verkaufsware und Veranstaltung hilfreich, erwünscht, unverzichtbar?  Oder im Gegenteil?

Was macht den Menschen Spaß? Was lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen vor? Wie können kreative Prozesse in Gang gesetzt und originelle Themen auf die Schiene gesetzt werden?

  • Was lässt sich vom Gaming, von der Spiele-Industrie lernen? Wie sinnvoll ist es, hier VR und AR-Technologien einzuschalten?
  • Welche Folgen hat es für die Store-Planung? Wie können Storeformate multifunktional angelegt werden, so dass sie maximale Gestaltungsfreiheit bieten?

Bei unserem nächsten Roundtable-Talk nehmen wir uns das neue Shopping zwischen Kultur, Klamauk und Community vor.

Wir wollen philosophieren, diskutieren, uns amüsieren. Neues erfahren und Wissen teilen.

Der nächste Cross Innovation Talk Playin‘ Retail: Gamification –  Events – Socializing

wird im Februar 2018 stattfinden. Das genaue Datum wird rechtzeitig bekanntgegeben. 

Wie immer wird dem CIT auch im Livestream zu folgen sein. Wenn Sie noch keinen unserer Roundtables verfolgt haben, so können Sie das hier nachholen: https://www.youtube.com/channel/UCdA4rl0TZXniPombM6J5nkA

Möchten Sie aktiv an dieser Session unserer Serie Cross Innovation Talk (CIT) teilnehmen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf: office@kultobjekt.com

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